Gigantenduell in Veldenz

Mehr Spitzenspiel in der A-Liga geht nicht. Wenn am Sonntag (Anstoß in Veldenz ist um 14.30 Uhr) der Spitzenreiter TuS Kröv beim Zweiten SG Veldenz gastiert, werden die Fußballerherzen höher schlagen. Eine umkämpfte und emotionale Spitzenpartie mit über 300 Zuschauern wird zu erwarten sein. Der TV befragte beide Trainer im Vorfeld zu den Zielstellungen und Personalien.

 Veldenz. Das Gigantenduell zweier Mitfavoriten um den Bezirksligaaufstieg beschäftigt vor allem die Trainer. Für Rudi Roth (Trainer der SG Veldenz) ist es auch ein besonderes Spiel, doch eine Vorentscheidung um die Meisterschaft erwartet auch er nicht. „Ich erwarte ein Spiel von zwei Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollen. Der eine will die Tabellenführung verteidigen, der andere, in dem Fall wir, will sie erreichen. Ich rechne mit einem emotional geführten Spiel zweier Teams, die Fußballspielen wollen.“ Roth nennt Kröv als eine der vier Teams, die er vor der Saison auch auf dem Zettel hatte. „Die eine oder andere Überraschungsmannschaft könnte sich dazugesellen.“ Die SG Veldenz ist in diesem Spieljahr ähnlich stark unterwegs wie in der davor Liegenden, für viele ist das Team sogar noch stärker geworden, nachdem man im Vorjahr Vizemeister wurde. „Wir hatten keinen Aderlass, mit Michael Mayer ist noch mal Qualität dazugekommen. Weil wir als Team auftreten und im Kollektiv schon ein Stück weit gefestigt sind, ist auch eine gewisse Entwicklung zu erkennen.“ Mit Mayer (zwölf Tore) und Andreas Steffen (9) besitzt Veldenz das wohl torgefährlichste Angriffsduo der Liga. Die sollen auch gegen Kröv für die Tore sorgen. „Kröv ist konstanter und eingespielter geworden. Wir müssen versuchen, Beitzel und Trampert nicht ins Spiel kommen zu lassen, doch eine Mannschaft besteht bekanntlich nicht nur aus zwei guten Spielern. Wir versuchen, das Spiel und den Kampf anzunehmen.“ Der TuS Kröv wird laut Roth seiner Rolle als Favorit bisher gerecht. „Wir freuen uns auf dieses Spiel und hoffen, dass es noch ein paar mehr Zuschauer geben wird als gegen Niederemmel.“ Stand jetzt ist nur Lars Henrich verletzt, alle anderen könnten spielen. Beim TuS Kröv hat Coach Heini Irmisch wohl ein paar Ausfälle zu beklagen. Duwaine Nahlen ist mit Schlüsselbeinbruch auf Eis gelegt und fällt ebenso aus, wie Yannick Schon, der nach seiner Verletzung noch nicht wieder bei hundert Prozent ist. Zudem könnten Nico und Christopher Schulz im Urlaub sein. Doch einige werden auch sehnlichst zurückerwartet. Philipp Weyel und Niki Servatius stehen bereit. Anstelle von Nahlen als Abwehrchef könnten Andre Benzarti und Johannes Jakoby die entstandene Lücke im Verbund schließen. „Wir wissen noch nicht, mit welchem taktischen System wir beginnen. Ob wir mit einer oder zwei oder gar drei Spitzen agieren, steht ebenso noch nicht fest, wie mein Taktikplan. Der bleibt mein Geheimnis“, sagt Heini Irmisch. Mit Mark Beitzel und Patrik Trampert im vorgezogenen Offensivbereich könnte es gehen, aber auch die Mittelfeldspieler strahlen Torgefahr aus. Scott Beth, Johannes Klein und Deniz Toy Karl sind nicht dafür bekannt, dass sie nur die Defensivräume schließen. Der für den verletzten Torhüter Ralph Clauß zwischen die Pfosten gerückte Nico Schulz hat indes eine erstaunliche Entwicklung genommen. „Nico ist gelernter Verteidiger, doch als Torwart für uns noch wertvoller. Er ist ein verkapptes Torwart-Talent, der sich auf dieser Position immer wohler fühlt. Wir hoffen, dass er am Sonntag dabei ist.“ Vor Veldenz hat Irmisch Respekt. „Sie agieren sehr lauf- und kampfstark und haben mit Mayer einen Topstürmer dazugekriegt. Mayer und Steffen gehören zu den besten Stürmern der Liga.“ Das Ziel drei Punkte steht für den Kröver Trainer nicht zur Disposition. „Je nach dem, wie das Spiel läuft, könnten wir aber auch mit einem Punkt leben.“ Falls Nico Schulz nicht spielen kann, rückt Tim Kaiser wieder zwischen die Pfosten. „Tim hat mein vollstes Vertrauen.“ Die Partie am Sonntag wird von einem Gespann unter der Leitung von Timo Pick aus Bischofsdhron geleitet. (L.S.).   

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