Helbig schießt Burgen ins späte Glück

SG Burgen/Veldenz markiert in der Schlussphase das 1:0 bei der SG Laufeld.

In einem Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte, behielten die Gäste aus Burgen und Veldenz dank eines späten Tores von Fabian Helbig bei der SG Laufeld die Oberhand. Gleich dreimal rettete das Aluminium für die Gäste.

 

Während Dirk Schulz, Trainer der Vereinigten aus Laufeld, Wallscheid und Niederöfflingen,  von Pech sprach, zeigte sich sein Gegenüber Sascha Kohr gut gelaunt - auch, wenn seine Mannschaft das späte Glück bemühte. „Wenn man den Zeitpunkt des Siegtores betrachtet, ist der Sieg sicherlich glücklich, doch über die gesamten 90 Minuten gesehen auch verdient, weil wir vor allem in der zweiten Halbzeit präsenter waren und mehr investiert haben.“ Und Kohr fügte an: „Wir hatten die bärenstarke Laufelder Offensive gut im Griff und haben konditionell noch was zum Zusetzen gehabt. Natürlich hatten wir bei den drei Lattenschüssen von Marcus Jany, den ich für einen der besten Stürmer der Liga halte, auch Glück, doch uns wurde auch ein klares Tor in der ersten Halbzeit aberkannt.“

 

Laufelder Serie ist gerissen

Laufelds Coach Schulz unterstrich, dass es ein „Spiel auf Augenhöhe und von Standards geprägt war. Wir hatten halt dreimal Pech mit den Lattentreffern. Es war ein schnelles und gutes Spiel, in dem wir gut verteidigt haben und aus dem Spiel heraus nur wenige Chancen  zugelassen haben. Die Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn, auch wenn wir unsere kleine Serie gerne ausgebaut hätten". Acht Punkte hatte Schulz´ Team zuletzt aus vier niederlagenlosen Partien gesammelt.

Mayer verfehlt um Haaresbreite

In einer weitgehend zerfahrenen, hektisch geführten, doch temporeichen Partie sorgte Laufelds Stürmer Jany nach fünf Minuten für den ersten Aufreger, als ein Freistoß aus 20 Metern ans Lattenkreuz klatschte. Auf der anderen Seite band Fabian Helbig mit seinem Sturmlauf aus der eigenen Hälfte mehrere Laufelder Spieler – den flachen und scharfen Pass verfehlte Michael Mayer am zweiten Pfosten um Haaresbreite. In der 24. Minute folgte dann die Kopie des Freistoßes aus der Anfangsphase, als der Schuss von Jany die Lattenoberkante rasierte. Dann waren die Gäste wieder an der Reihe, doch der Schuss aus allerdings spitzem Winkel von Alexander Herrmann rauschte am linken Laufelder Torpfosten vorbei (31.).

Diagonalball leitet das Tor des Abends ein

Kurz vor der Pause flog ein Kopfball von Kim Radner nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am Tor vorbei. Auch im zweiten Abschnitt blieb es ein Fehlpassfestival auf höchstem Niveau. Hektische Aktionen im Mittelfeld ließen jegliches Kombinationsspiel im Keime ersticken. Weil spielerisch kaum etwas ging, musste entweder eine Standardsituation oder aber ein Konter zur Entscheidung führen. In der bisweilen  unsauber geführten Schlussviertelstunde hätte der eingewechselte Simon Follmann die Gäste in Führung bringen können, doch seine Aktion war nicht von Erfolg gekrönt. Die größte Chance im zweiten Durchgang besaß dann erneut Jany, der nach einem langen Flugball von Andreas Weins mit dem Außenrist verzog. Die Entscheidung reifte, als ein Diagonalball von Pierre Swoboda bei Mayer landete, der an der rechten Strafraumbegrenzung präzise nach innen flankte und den am zweiten Pfosten lauernden Helbig fand, der keine Mühe hatte, einzuschieben – 0:1 (87.). Laufelds Keeper Marcel Eis hielt in der Nachspielzeit noch einen Schuss von Mayer aus Nahdistanz fest.

(Autor: Lutz Schinköth)

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