In der Halbzeit gibt es Süßigkeiten

Käpt’ns Corner: Heute stellen wir den Spielführer des A-Ligisten SG Burgen/Veldenz, Simon Follmann, vor

In den letzten beiden Jahren war Andreas Steffen der Kapitän – vor dieser Zeit und jetzt wieder füllt Simon Follmann den Spielführerposten aus. „Mit Unterbrechungen sind es fünf Jahre. Ich lege trotz des Amtes Wert darauf, dass die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird. Als erfahrener Spieler bin ich mir natürlich meiner Verantwortung bewusst. Als Kapitän will ich den jüngeren Spielern ein Vorbild sein“, sagt Follmann, der berufsbedingt in der vergangenen  Saison ins zweite Glied zurückwich. Für den 28-Jährigen ist es wichtig, dass „sich die jugendlichen Spieler nahtlos integrieren und die auswärtigen auf Anhieb zurechtkommen. Die Mannschaft besitzt eine gute Mischung aus Leuten mit einer kämpferischen Komponente und spielerischer Qualität.“ So war es laut Follmann beim jüngsten Auswärtsspiel bei der SG Neumagen (5:1) besonders wichtig, auch mal die Ärmel hochzukrempeln. „In Trittenheim auf deren Hartplatz mussten wir vor allem kämpferisch dagegenhalten, haben  aber auch spielerische Lösungen gefunden. Insgesamt ist spielerisch gesehen noch jede Menge Luft nach oben bei uns.“ Über Sascha Kohr sagt der gebürtige Traben-Trarbacher und in Schweich lebende Käpt’n, dass „Sascha sehr aktiv ist in seinem Amt als Trainer und viel Wert auf die Taktik und Fitness legt“. Den gerade errungenen dritten Tabellenplatz (das Team gewann jüngst 8:2 gegen die SG Salmbachtal Klausen)  möchte Follmann mit der SG verteidigen, und er hat noch ein weiteres, noch größeres Ziel:  "Der Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Pokal.“ Dort steht die Mannschaft am 7. Juni in Platten im Kreispokalfinale. In diesem will man den Gegner aus der B-Klasse auf gar keinen Fall unterschätzen. Follmann: „Wir haben vor vier Jahren gegen den damaligen B-Ligisten SG Heckenland schon mal ein Pokalfinale verloren. Jetzt wollen wir es besser machen und den Pokal holen. So etwas darf uns nicht noch mal passieren“, sagt Follmann selbstbewusst über die Partie gegen die SG Gielert/Hilscheid. Der technisch beschlagene, kopfballstarke und robuste Abwehrspieler hat ein Ritual in seiner Mannschaft ausgemacht. „Die Ehefrau unseres Vorsitzenden Rainer Haas versorgt uns in der Halbzeitpause mit Süßigkeiten. “ 

„Erst jetzt kommen die dicken Brocken“

Das Fupa-Kurzinterview: Heute: Sascha Kohr (SG Burgen/Veldenz).

Gegen den SV Hetzerath gelang Ihrer Mannschaft ein 2:1-Last-Minute-Sieg, der  Platz drei bedeutet. Wie kam der Sieg zustande?

KOHR Hetzerath kam wie der Blitz aus der Halbzeit raus, hat einmal aufs Tor geschossen und prompt war der Hammer von Patrick Hahn im Winkel. Als Hahn dann nach 70 Minuten mit Gelb-Rot runter musste, war bei Hetzerath die Kraft weg und wir erspielten uns drei dicke Möglichkeiten, die wir aber nicht genutzt haben. Das war dann ein Spiel auf ein Tor und nur eine Frage der Zeit, wann wir treffen. Fabian Helbig traf in seiner unnachahmlichen Art zum 1:1 und in der Nachspielzeit noch zum 2:1. Nach einem Eckball, der am zweiten Pfosten landete, hat Fabi den Ball volley genommen und drosch ihn aus spitzem Winkel unter die Latte. Das ist seiner tollen Schusstechnik geschuldet, die so nur wenige haben. Wir hatten vorher noch vier Hundertprozentige, sodass der Sieg, so glücklich er hinten raus auch war, in der Summe verdient war. Für die Zuschauer war es auch ein schönes Spiel.

Ihre Mannschaft ist seit neun Spielen unbesiegt. Woran machen Sie diesen Erfolg fest?

KOHR In diesen neun Spielen war keiner der ersten vier dabei. Nachdem wir die ersten beiden Spiele in den Sand gesetzt haben, sind wir von Spiel zu Spiel besser reingekommen und blieben danach bis heute ungeschlagen. Wir machen weniger Fehler, haben extrem an der Defensive gearbeitet und uns insgesamt weiterentwickelt. Die gute Defensivarbeit, die bei uns schon vorn anfängt, ist der Schlüssel für diese Serie. Wir lassen relativ wenig zu und haben drei gute Torleute. Wir stehen im Mannschaftsverbund richtig kompakt.

Ihre Mannschaft gewann auch beim souveränen B-I-Tabellenführer SV Blankenrath im Pokal. Welche Ziele haben Sie dort und wie sind die nächsten Spiele in der Liga einzustufen?

KOHR  Die haben ja ihre besten Leute erst eingewechselt. Im Pokal wollen wir mindestens bis ins Halbfinale kommen, um im nächsten Jahr wieder Rheinlandpokal zu spielen. Wir spielen am 2. Dezember beim SV Gonzerath. Und in der Liga kommen erst jetzt die richtig dicken Brocken. Wir spielen jetzt beim großen Titelfavoriten in Rot-Weiss Wittlich, haben dann zwei Heimspiele gegen Kröv und Landscheid vor der Brust und müssen dann nach Zeltingen. Wittlich ist zweifellos das schwerste Spiel.

Helbig schießt Burgen ins späte Glück

SG Burgen/Veldenz markiert in der Schlussphase das 1:0 bei der SG Laufeld.

In einem Spiel, das eigentlich keinen Sieger verdient hatte, behielten die Gäste aus Burgen und Veldenz dank eines späten Tores von Fabian Helbig bei der SG Laufeld die Oberhand. Gleich dreimal rettete das Aluminium für die Gäste.

 

Während Dirk Schulz, Trainer der Vereinigten aus Laufeld, Wallscheid und Niederöfflingen,  von Pech sprach, zeigte sich sein Gegenüber Sascha Kohr gut gelaunt - auch, wenn seine Mannschaft das späte Glück bemühte. „Wenn man den Zeitpunkt des Siegtores betrachtet, ist der Sieg sicherlich glücklich, doch über die gesamten 90 Minuten gesehen auch verdient, weil wir vor allem in der zweiten Halbzeit präsenter waren und mehr investiert haben.“ Und Kohr fügte an: „Wir hatten die bärenstarke Laufelder Offensive gut im Griff und haben konditionell noch was zum Zusetzen gehabt. Natürlich hatten wir bei den drei Lattenschüssen von Marcus Jany, den ich für einen der besten Stürmer der Liga halte, auch Glück, doch uns wurde auch ein klares Tor in der ersten Halbzeit aberkannt.“

 

Laufelder Serie ist gerissen

Laufelds Coach Schulz unterstrich, dass es ein „Spiel auf Augenhöhe und von Standards geprägt war. Wir hatten halt dreimal Pech mit den Lattentreffern. Es war ein schnelles und gutes Spiel, in dem wir gut verteidigt haben und aus dem Spiel heraus nur wenige Chancen  zugelassen haben. Die Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn, auch wenn wir unsere kleine Serie gerne ausgebaut hätten". Acht Punkte hatte Schulz´ Team zuletzt aus vier niederlagenlosen Partien gesammelt.

Mayer verfehlt um Haaresbreite

In einer weitgehend zerfahrenen, hektisch geführten, doch temporeichen Partie sorgte Laufelds Stürmer Jany nach fünf Minuten für den ersten Aufreger, als ein Freistoß aus 20 Metern ans Lattenkreuz klatschte. Auf der anderen Seite band Fabian Helbig mit seinem Sturmlauf aus der eigenen Hälfte mehrere Laufelder Spieler – den flachen und scharfen Pass verfehlte Michael Mayer am zweiten Pfosten um Haaresbreite. In der 24. Minute folgte dann die Kopie des Freistoßes aus der Anfangsphase, als der Schuss von Jany die Lattenoberkante rasierte. Dann waren die Gäste wieder an der Reihe, doch der Schuss aus allerdings spitzem Winkel von Alexander Herrmann rauschte am linken Laufelder Torpfosten vorbei (31.).

Diagonalball leitet das Tor des Abends ein

Kurz vor der Pause flog ein Kopfball von Kim Radner nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am Tor vorbei. Auch im zweiten Abschnitt blieb es ein Fehlpassfestival auf höchstem Niveau. Hektische Aktionen im Mittelfeld ließen jegliches Kombinationsspiel im Keime ersticken. Weil spielerisch kaum etwas ging, musste entweder eine Standardsituation oder aber ein Konter zur Entscheidung führen. In der bisweilen  unsauber geführten Schlussviertelstunde hätte der eingewechselte Simon Follmann die Gäste in Führung bringen können, doch seine Aktion war nicht von Erfolg gekrönt. Die größte Chance im zweiten Durchgang besaß dann erneut Jany, der nach einem langen Flugball von Andreas Weins mit dem Außenrist verzog. Die Entscheidung reifte, als ein Diagonalball von Pierre Swoboda bei Mayer landete, der an der rechten Strafraumbegrenzung präzise nach innen flankte und den am zweiten Pfosten lauernden Helbig fand, der keine Mühe hatte, einzuschieben – 0:1 (87.). Laufelds Keeper Marcel Eis hielt in der Nachspielzeit noch einen Schuss von Mayer aus Nahdistanz fest.

(Autor: Lutz Schinköth)

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