In der Anfangsphase überrannt

Titelfavorit Veldenz besiegt Gladbach mit 3:0 – dreimal Alu von Andreas Steffen

Titelfavorit SG Veldenz/Burgen wurde vor etwa 300 Zuschauern gegen Aufsteiger Gladbach seiner Rolle gerecht und gewann mit 3:0. Zur Kirmes in Burgen, bei der die lokale Weinkönigin Anika den Ehrenanstoß vollzog, nahm die Roth-Elf das Heft zeitig in die Hand und führte nach einer Viertelstunde 2:0. Doch Gladbach enttäuschte vornehmlich im zweiten Abschnitt nicht. 

Burgen. Bevor Burgens Weinkönigin Anika nebst Weinprinzessinnen den Ehrenanstoß vollzog, musste Gladbachs Coach Normen Klock die Ausfälle von Torwart Pascal Löw und Stürmer Marvin Remmy verkraften. Vor allem der Ausfall von Löw, der zu den besten Schlussmännern der Liga zählt, erwies sich als schwere Hypothek. Der für den Stammkeeper zwischen die Pfoten rückende Johannes Zwang machte zwar insgesamt keine schlechte Figur, war aber maßgeblich am zweiten Gegentor beteiligt. Denn nach einem langen Ball aus dem Halbfeld kam der Gladbacher Torwart zwar aus seinem Kasten, rutschte aber auf dem für die Gäste ungewohnten Burgener Hybridrasen aus, sodass der im Vollsprit heraneilende Fabian Helbig keine Mühe hatte, die Kugel ins leere Tor zu schieben – 2:0 (15.). Bereits vier Minuten zuvor war die Gladbacher Abwehr nicht im Bilde, als ein aus dem Halbfeld getretener Freistoß von Matthias Lichter bei Michael Mayer landete und dieser die Kugel per Direktabnahme verlängerte - 1:0 (11.). Der Aufsteiger war in dieser Anfangsphase ohne Zugriff, Veldenz agierte aggressiver und robuster in den Zweikämpfen und zeigte ein effektives Gegenpressing. Den Gästen fehlten die Ideen und auch offenkundig die Standfestigkeit. Zu oft rutschten deren Spieler weg und mussten dann schwierige Defensivsituationen meistern. Gladbachs Matthias Steffen hatte in der 43. Minute mit einem Schuss die erste wirklich gefährliche Aktion im ersten Durchgang. Gladbach war nach dem Wechsel besser in der Partie, übernahm ab der 65. Minute das Kommando, zeigte sich aber im Abschluss zu überhastet und ohne Treffsicherheit. Steven Klaas verfehlte das Ziel ebenso wie Matthias Steffen, der an Veldenz’ Torwart Jacob Erz scheiterte, und auch Swen Valerius sowie Patrick Döhr hatten kein Glück. Mit Fortuna im Bunde waren jedoch die Gladbacher, als Andreas Steffen dreimal binnen drei Minuten bei kapitalen Schüssen an der Latte scheiterte. Der Veldenzer Stürmer bejubelte mit dem Schlusspfiff dann doch noch sein (verdientes) Erfolgserlebnis, als dieser aus halblinker Position ins lange Eck traf und das 3:0 unter Dach und Fach brachte. „Wir haben im letzten Drittel die Situationen nicht gut zu Ende gespielt und in der ersten Halbzeit zwei unglückliche Gegentore infolge Standards bekommen. In der zweiten Halbzeit waren wir am Drücker und sind früh draufgegangen, doch hätten unsere Angriffe konsequenter ausspielen müssen. Trotz der Niederlage bin ich stolz auf das Team, weil es engagiert gespielt hat und Veldenz gut Paroli bot. Wir aber müssen die Punkte gegen andere Gegner einfahren. Und da müssen wir nächste Woche gegen Monzelfeld anfangen“, zog Gladbachs Trainer Normen Klock ein klares Resümee. Sein Pendant Rudi Roth gestand, dass „wir manchmal hinten Harakiri gespielt und nach dem 2:0 zu früh abgeschaltet haben. Insgesamt haben wir das Spiel aufgrund der klareren Chancen verdient gewonnen, auch wenn wir spielerisch noch viel Luft nach oben haben. Denn die vielen langen Bälle und das komplizierte Spiel sind nicht so unser Ding.“ (L.S.).

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