Burgen/Veldenz vor den Wochen der Wahrheit
Mosel-A-Klasse: Der Tabellenvierte erwartet mit RW Wittlich den Titelfavoriten

Die Meisterschaft der Kreisliga A geht allmählich in die heiße Phase. Oben ist alles eng beisammen, auch wenn die beiden Wittlicher Klubs eine gewisse Ausnahmestellung genießen. Im Schatten des Führungsduos aus der Säubrennerstadt lauert neben Salmrohrs Reserve auch die SG Burgen/Veldenz. Mit Rot-Weiss Wittlich, der SG Zell und dem SV Niederemmel stehen dem Vierten die Wochen der Wahrheit ins Haus. FuPa unterhielt sich mit Trainer Rudi Roth.

 

Burgen/Veldenz. Die Frage nach Aufstiegschancen macht Trainer Rudi Roth an gleich mehreren Dingen fest. „Wichtig wird sein, wie wir aus der Winterpause rauskommen. Kommen wir gut raus und haben Erfolgserlebnisse, können wir weiterhin oben dabei sein. Sollten wir die ersten drei Spielen gewinnen – was sehr schwierig sein wird – dann steht uns diese Option offen.“ Neben den beiden Wittlicher Teams räumt der Burgener Coach auch Salmrohrs Zweiter sowie dem SV Niederemmel gute Chancen ein, mit einer überdurchschnittlich starken Rückrunde in den Titelkampf noch mal eingreifen zu können.

 

Verheißungsvolle Vorbereitung

Die Vorbereitung mit zahlreichen Testspielen verlief verheißungsvoll. So gewann das auf Rang vier notierte Team gegen A-Junioren-Regionalligist Morbach 2:1 und gegen die beiden Spitzenmannschaften aus der B-Klasse, die SG Altrich (6:1) und den SV Dreis (4:1), deutlich. Nur gegen seinen Ex-Klub aus Zeltingen setzte es eine 3:5-Niederlage. Roth: „Wir haben viel durchgewechselt, ich habe meine Erkenntnisse gewonnen. Wir müssen insgesamt mehr im Kollektiv arbeiten.“ Sorgen bereiten dem in seiner dritten Saison in Veldenz als Coach aktiven Roth die Ausfälle zahlreicher Leistungsträger. So ist Kapitän Andreas Steffen noch vier Spiele gesperrt, Stefan Dech, Marius Follmann und Simon Follmann sind angeschlagen oder beruflich verhindert. Weil auch Matthias Lichter (krank), Lukas Berg (Knie) und Michael Mayer (grippaler Infekt) nur eingeschränkt trainieren konnten sowie Pierre Swoboda wegen studienmäßiger Verpflichtungen nur unregelmäßig zu den Einheiten erscheint, muss Roth umstellen.

"99 Prozent werden nicht reichen"

„Improvisieren heißt das Zauberwort. 99 Prozent werden gegen Wittlich nicht reichen, zumal sie sich nochmals verstärkt haben. Wir wollen das Spiel mit bestimmen und unser Heil in der Offensive suchen.“ Im Hinspiel, so der Burgener Coach, habe man sich vorführen lassen. „Wenn man Erfolg haben will, muss man dagegenhalten und die Räume eng machen. Wir müssen als Mannschaft auftreten“, fordert Roth ein kompaktes Agieren aller Teambestandteile. Die Burgener haben im Vergleich zum Herbst drei Spieler weniger im Kader, denn Christian Bauer, Marcel Kresse (beide zur SG Moseltal Osann-Monzel) sowie Maximilian Kruft (Auslandsaufenthalt in Irland) haben den Verein verlassen bzw. stehen nicht zur Verfügung. Sollte allerdings die Partie gegen Wittlich gewonnen werden, könnte auch das Gastspiel in Zell eine Woche später sowie gegen Niederemmel (26.3.) zuhause eine Art Titelindikator werden. (L.S.).  

Kreisliga A Topspiel: Salmrohr empfängt Burgen

Die Zweite des FSV empfängt die SG Burgen/Veldenz

Salmrohr. Mit der Partie des FSV Salmrohr II gegen die SG Burgen/Veldenz steht der Liga ein weiteres Spitzenspiel ins Haus. Der FSV hat sich kontinuierlich entwickelt und belegt nach sieben Siegen aus den letzten neun Punktspielen aktuell Platz vier. Die um einen Punkt besser positionierte Burgener Mannschaft hat sich durch die Ausrutscher der beiden Spitzenteams aus Wittlich peu a peu in Reichweite zur den „Supermächten“ aus der Säubrennerstadt herangehangelt. Die positive Serie will man nun auch im Salmtal fortsetzen. Dieses Selbstvertrauen kommt nicht von ungefähr, denn auf Reisen gelangen dem Team von Coach Rudi Roth in sieben Spielen vier Siege. Das bedeutet hinter der SG Wittlich/Lüxem Rang zwei in dieser Rubrik. Der FSV sollte also gewarnt sein vor Andreas Steffen, Michael Mayer & Co.. Die Salmrohrer befinden sich in einem phantastischen Lauf und haben die letzten vier Spiele gewonnen. Trainer Michael Schmitt wird seine Mannschaft explizit auf Burgen eingestellt haben. Das Hinspiel endete Mitte September 2:2-Unentschieden. So ist auf dem synthetischen Spielfeld in Salmrohr erneut ein enges, jedoch temporeiches und spielerisch gutklassiges Match zu erwarten. Schiedsrichter der Partie, die am Freitag um 19.30 Uhr angepfiffen wird, ist Eric Lohr. L.S.

Serie ausbauen – Abstände verkürzen

Die SG Burgen ist nach drei Siegen in Folge wieder zum Jäger gereift

Vor drei Wochen war das Team noch Elfter, nach drei Siegen am Stück jetzt aber schon Dritter. Die SG Burgen/Veldenz ist unter Coach Rudi Roth wieder zum Jäger des Führungsduos aus Wittlich geworden. Jetzt soll in Klausen die Serie ausgebaut werden. 


Burgen. Der Start verlief alles andere als optimal. Nach den Auftaktsiegen in Laufeld und gegen Traben-Trarbach kam das Team durch das Abstiegsurteil von Binsfeld und die folgende Aufstockung der Liga aus dem Rhythmus. Es folgten klare Niederlagen bei den beiden Topfavoriten in Wittlich. „Die Mehrfachbelastung Rheinlandpokal, Meisterschaft und Kreispokal, als wir binnen zehn Tagen vier Spiele absolvieren mussten, hat uns ganz schön zugesetzt. Wir haben da unnötig Punkte liegenlassen. In Niederemmel haben wir uns dann einfach auch schlecht präsentiert“, erinnert sich Trainer Rudi Roth.

 

Die Mannschaft aber bewies Moral, drehte klare Rückstände in Salmrohr und gegen Binsfeld. „Jetzt wollen wir die Leistungen der letzten drei Wochen bestätigen und fortführen“, sagt Roth, der die Neuzugänge super integriert sieht. „Ob das der junge Marc Teschner, Alex Herrmann oder Ramadan Kardas sind, alle haben gut eingeschlagen und sind zu Stammspielern geworden.“ Rudi Roth weiß um die große spielerische Stärke der beiden Führenden aus Wittlich, hat sein Team im Kampf um den Titel aber noch nicht aufgegeben. „Sowohl Rot-Weiß Wittlich als auch die SG Wittlich sind für mich schon Ausnahmeteams, doch sechs Punkte Rückstand erachte ich jetzt nicht als unerreichbares Ziel. Es ist in dieser ausgeglichenen A-Klasse alles noch möglich. Wer hätte gedacht, dass Gonzerath bei Rot-Weiß Wittlich 0:0 spielt? Gonzerath haben wir eine Woche zuvor 9:1 geschlagen.“

 

Der Burgener Coach umschreibt das mittelfristige Ziel so: „Wir brauchen jetzt Konstanz, um es noch mal spannend zu machen und an die Wittlicher Clubs ranzurücken. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir es beiden noch mal sehr schwer machen können.“ Derzeit fehlen zwar Lars Henrich, Matthias Lichter, Michael Dienhart, Andreas Sauer, Marvin Bauer und Pascal Basten, doch Torwart Simon Steinke sitzt nach einer Verletzung wieder auf der Bank. „Wir fahren nach Klausen, um zu gewinnen, werden den Gegner aber nicht unterschätzen. Wir wollen unbedingt unsere Serie ausbauen.“

SV Veldenz

Bergstr. 23
54472 Veldenz

Telefon:

+49 6534 8286

 

Mobil:

01708050278

 

E-Mail: rolandhenrich@web.de

 

Können wir etwas für Sie tun? Dann nehmen Sie Kontakt auf!

Partner & Sponsoren

Ein Verein lebt durch die Zusammenarbeit mit Partnern und Sponsoren. Das ist auch bei SV Veldenz nicht anders. Wir suchen weiterhin nach Unterstützung für unseren Verein. Lernen Sie unsere Partner kennen und erfahren Sie, wie Sie Sponsor werden können. Mehr dazu auf der Seite Partner & Sponsoren.

Besucher

Druckversion Druckversion | Sitemap
© SV Veldenz